Hexentanzfestival 2014

Hier noch der kurze Bericht vom Hexentanzfestival 2014. Wir sind immer noch erschöpft, werden aber nächstes Jahr voraussichtlich wieder teilnehmen.

Wetter

Am Mittwoch (unserem Aufbautag) war das Wetter noch sonnig und warm. In der Nacht auf Donnerstag begann es dann zu regnen und hatte sich bis zum Freitagmorgen nicht mehr beruhigt. Freitags und Samstags schien dann überwiegend die Sonne und es war überwiegend trocken. Die Sonne hat sogar für Farbe und Sonnenbrand im Gesicht genügt.  Die Nächte waren allerdings furchtbar kalt *bibber*. In der Nacht auf Sonntag war es nochmal richtig kalt und vor allem die Nacht auf Sonntag war furchtbar. Am Sonntagmorgen lag Rauhreif auf den Wiesen und man musste Eis von den Autoscheiben kratzen.

Leute

Die Leute auf dem Zeltplatz (zumindest in unserer Ecke) waren nett und kollegial. Man hielt zusammen, gab Unterschlupf vor Regen und Wind, bekam Wärme und manchmal auch ein Steak am Feuer ab und es gab keine Schlägereien, Gepöbel oder anderen Stress.

Bands

Subway to Sally

Der neue Bühnenaufbau zur Mitgift-Tour unterstützt die Band perfekt. Das Konzert war eine Mischung aus altbekannten Klassikern, weniger häufig gespielteren älteren Liedern und den neuen Liedern der Mitgift-CD. Spätestens als die ganze Menge auf die Ansage „Meister“ von Eric Fish den kompletten Refrain von Kleid aus Rosen sang, war klar dass alle vom Konzert begeistert sind.

Trotz kleinerer technischer Probleme, die mit ein paar Streifen Gaffa beseitig werden konnten, war es eines der besten Subway-Konzerte bisher.

Welle: Erdball

Welle: Erdball legte trotz krankheitsbedingt abwesendem A.L.F ein super Konzert mit guter Bühnenshow hin.

Letzte Instanz

Gewohnt gutes Konzert mit stark beteiligtem Konzertpublikum.

Dornenreich

Leider Gottes zündet Dornenreich live einfach nicht. Die Musik ist zu komplex um sie dem spontan erschienen Publikum nahe zu bringen und so standen viele Besucher einfach nur staunend da. Zumindest optisch war das Konzert jedoch ansprechend, da Eviga mit seiner wundervoll ausdrucksstarken Mimik seine poetischen Texte auf einzigartige Weise vorträgt. Dem erfahrenen Hörer wurde jedoch eine gelungene Mischung alter und neuer Lieder dargereicht und Fans der früheren Werke wurden nicht enttäuscht.

Stahlzeit

Die Rammstein-Tribute-Band Stahlzeit war leider in mehrfacher Hinsicht schlecht. Der Ton war grauenhaft abgemischt und die Pyroshow kam immer etwas zuspät zu den jeweiligen Schlägen der Musik.

Verpflegung

Das Essensangebot auf dem Eventgelände war breit gefächert. Von Pizza über Asiatisch, Pulled Pork bis zu Burger war alles vorhanden und mit angemessenen Preisen versehen. Sogar ein vegetarisch/veganer Stand mit Burger und „Meat“ Balls war vorhanden. Alle Gerichte die wir probiert haben, waren qualitativ gut bis sehr gut.

Lobenswert

  • Shuttle-Service zum Zelt mit allem (!) Gepäck am Anreisetag
  • Zufahrt am Sonntag mit dem Auto direkt auf den Zeltplatz zum Aufladen
  • Die Preise auf dem Festivalgelände waren sehr in Ordnung
  • Toiletten und Duschen auf dem Zeltplatz wurden mehrmals täglich gereinigt
  • Die Anreise dauert nur etwas über drei Stunden über die Autobahn in Frankreich

Verbesserungswürdig

  • Ausschilderung auf dem Gelände: Wo sind die Toiletten/Duschen? Wo der nächste Sanitätsstand? Wo der nächste Security?
  • Anwesenheit der Security auf dem Zeltplatz: Es gab keinerlei (zumindest nicht wahrnehmbare) nächtliche Kontrollen durch die Security.
  • Sicherheitskontrollen: Die im Vorfeld recht strikt angekündigten Sicherheits- und Taschenkontrollen für den Zeltplatz wurden gar nicht durchgeführt. Verwunderlich wenn aufgrund von Vorkommnissen der Vorjahre bereits Deosprays und jegliches Glas auf dem Zeltplatz verboten waren. Teilweise reisten Teilnehmer mit mehreren Bierkästen mit Glasflaschen an und die Security hat dies einfach ignoriert.
  • Entfernung zwischen Zeltplatz und Event-Gelände: Die halbe Stunde Fussmarsch ist selbst in nüchternem Zustand und bei gutem Wetter ziemlich anstrengend. Wenn dann noch das ein oder andere Bier und schlechtes Wetter dazu kommt, wird es besonders unangenehm. Hier wäre ein Shuttle-Service toll.

Fazit

Das Hexentanz ist ein gutes, aber noch ausbaufähiges, Festival in schöner Lage und gut für uns erreichbar. Wir kommen wieder.

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